Game Creator Plattform
Bei Game Creator Plattformen wie beispielsweise Roblox, dem Fortnite Insel-Creator-Programm (Creative Mode) oder Meta Horizon Worlds können Nutzer*innen nach dem Baukastensystem Spiele selbst erstellen, diese anderen Nutzer*innen zur Verfügung stellen und die Spiele anderer spielen.
Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist diese Art des Spielens heutzutage sehr beliebt. Die Nutzung entsprechender Plattformen ist oft im Kern kostenlos und bietet Nutzer*innen ein aktuelles und sich ständig veränderndes Angebot an neuen Spielen. Auch die Möglichkeit selbst kreativ zu werden und eigene Spielerfahrungen mit den Mitteln der jeweiligen Plattform zu kreieren begeistert viele Nutzer*innen.
In den letzten Jahren haben sich die Möglichkeiten und auch die erstellten Spielinhalte auf den Plattformen stark weiterentwickelt. Sie bieten heute nicht nur eine überschaubare Spielewelt für jüngere Kinder aus Geschicklichkeitsspielen, Rennspielen oder Simulationen, sondern auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Spielen quer durch alle Genres und damit auch für unterschiedliche Altersgruppen an. Oft verschmelzen in diesen Communitys Spiel und Social Media miteinander, da zunehmend Sprach- und Text-Chat-Funktionen integriert sind.
Auch hat in den letzten Jahren eine Professionalisierung sowohl der Plattformen als auch der Nutzer*innen stattgefunden. So bieten die Plattformen immer mehr und bessere Möglichkeiten an, die erstellten Inhalte individuell zu gestalten, wozu unter Anderem auch Möglichkeiten zur Monetarisierung gehören, bspw. durch integrierbare Ingame-Shops. Diese können wiederum von Nutzer*innen eingesetzt werden um digitales oder teilweise sogar echtes Geld zu verdienen.
Spielewelt von Game Creator Plattformen: Was sollten Eltern beachten?
Die USK rät dazu, die Spielewelten von Game Creator Plattformen gemeinsam mit dem Kind zu erkunden. Bereits die Registrierung und Erstellung eines Accounts sollte zusammen gemacht werden, so können Eltern sicherstellen, dass auch nur altersgerechte Spiele angezeigt werden und Kauf- oder Chat-Möglichkeiten eingeschränkt oder deaktiviert sind. Wichtig ist, mit Kindern über Kommunikationsrisiken im Internet und den Schutz von privaten Daten zu sprechen und sie dazu zu ermutigen, verdächtige oder unangenehme Kontakte zu blockieren und zu melden.



