Beirat

Jugendschutz spiegelt immer auch die Normen und Werte der Gesamtgesellschaft. Die Grundsätze und Leitkriterien werden daher von einem Beirat beschlossen, der mit verschiedenen Vertreter*innen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft besetzt ist.

Die USK wird von einem Beirat beraten. Dieser legt die USK-Grundsätze und die Leitkriterien fest und ernennt die Personen, die maßgeblich an der Festlegung der Alterskennzeichen mitwirken. In erster Linie sind dies die Sichter*innen, die die Spiele dem Prüfgremium präsentieren sowie die Jugendschutzsachverständigen, die den Ständigen Vertretern eine Altersfreigabe empfehlen. Aber auch die Vorsitzenden und Stellvertreter*innen der Berufungs- und Appellationsausschüsse werden vom Beirat ernannt.

Die Beiratsmitglieder sind unter anderem Vertreter*innen von Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Medienpädagogik, des Bundesjugendministeriums, der Jugendministerien der Länder, der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM), der Jugendorganisationensowie der Computerspielewirtschaft, dabei Vertreter*innen der USK-Mitglieder und der Jugendschutzsachverständigen.