Wer ist und was macht die USK?

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ist eine freiwillige Einrichtung der Computerspielewirtschaft. Sie ist zuständig für die Prüfung von Computerspielen in Deutschland.

Die USK ist sowohl unter dem Jugendschutzgesetz als auch für den Online-Bereich unter dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag als zuständige Selbstkontrolle staatlich anerkannt. Im Bereich des Jugendschutzgesetzes erteilen staatliche Vertreter am Ende eines USK-Verfahrens die Alterskennzeichen. Darüber hinaus vergibt die USK Alterskennzeichen auch innerhalb des internationalen IARC-Systems für Online-Spiele und Apps. Zahlreiche Unternehmen haben sich der USK als Mitglieder angeschlossen, um beim Thema Jugendschutz dauerhaft und besonders eng zu kooperieren.

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) wird getragen durch die Freiwillige Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware GmbH. Gesellschafter der gemeinnützigen GmbH ist der Industrieverband der Spiele entwickelnden, produzierenden und in Deutschland vertreibenden Industrie (Verband der deutschen Games-Branche e.V. – game). Der Gesellschafter trägt zwar das wirtschaftliche Risiko der GmbH, jedoch nicht die Verantwortung für die Alterskennzeichnungen.

Die USK sorgt dafür, dass die Spiele technisch und inhaltlich auf den verschiedensten aktuellen Spielplattformen geprüft werden können. So ist die USK für einen reibungslosen Ablauf der Prüfverfahren verantwortlich, bei dem alle Kriterien und vereinbarte Fristen beachtet werden. Die Aufgaben reichen dabei von der Organisation der Prüfverfahren bis hin zur Weiterbildung aller am Prüfverfahren beteiligten Fachkräfte.

Die USK wird von einem Beirat beraten. Dieser legt die USK-Grundsätze und die Leitkriterien fest und bestätigt Sichter*innen und Jugendschutzsachverständige.

Die Beiratsmitglieder sind unter anderem Vertreter*innen der Kirchen, der Medienpädagogik, des Bundesfamilienministeriums, der Jugendministerien der Länder, der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM), der Jugendorganisationen, der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) sowie der Computerspielewirtschaft und der Jugendschutzsachverständigen.