3D-Grafik

Digitale Spiele werden entweder mit zweidimensionaler (2D) oder dreidimensionaler (3D) Grafik dargestellt. Während bei 2D ein Pixel genanntes Quadrat die kleinste Einheit ist, ist im dreidimensionalen Raum diese kleinste Einheit das Polygon. Polygon ist das griechische Wort für Vieleck, und während ein Polygon selbst als kleine Fläche eine im Grunde zweidimensionale Einheit ist, ist ein Polygon der Grund-Bestandteil klassischer 3D-Modelle.

Das bedeutet: Ein dreidimensionales Objekt in Spielen setzt sich aus einigen wenigen bis vielen tausend Polygonen zusammen. Wie viele Polygone zur Darstellung eines Modells benötigt werden hängt dabei davon ab, wie komplex eine Figur ist. Ein Pyramide braucht beispielsweise nur vier Polygone (eines für die Basis, drei für die Seiten). Das 3D-Modell einer Lampe braucht natürlich ein paar Polygone mehr. Besonders viele Polygone braucht beispielsweise die Darstellung eines organischen Körpers mit Rundungen und unterschiedlich geformten Körperteilen.

Doch 3D-Modelle alleine sind statisch, das heißt unbeweglich. Um Bewegung ins Spiel zu bringen, müssen sie mit einem “Rig” versehen werden, also gewissermaßen mit einem Bewegungsskelett. Wie bei unserem Skelett legt ein Rig fest, an welchen Stellen sich ein 3D-Modell auf welche Art und Weise bewegen kann.

Doch der “Rigging”-Prozess ist auch nur ein Bewegungsmodell. Wie eine Marionette, die sich erst durch die Nutzung durch Puppenspieler bewegen kann. Diese Rolle übernehmen bei 3D-Modellen die Animator*innen. Wie bei einer Marionette überlegen sie, auf welche Art und Weise sich ein Charakter bewegt: Schnell? Langsam? Elegant? Verschlagen? Ungeduldig? All diese Eindrücke entstehen durch die Art und Weise, wie die Animation in der Game-Engine festgelegt wird.

Synonyme

3D, Polygon

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