Die gamescom 2025 war erneut ein Höhepunkt für die Gaming-Community und zog vom 20. bis 24. August Spieler*innen, Entwickler*innen und Fans aus aller Welt nach Köln. Hier konnten die neusten Games angespielt, Trailer-Premieren erlebt und beeindruckende Cosplays bestaunt werden. Als offizielle Jugendschutzpartnerin der gamescom war die USK natürlich wieder mittendrin und sorgte dafür, dass alle Altersgruppen und Familien das Event in einer sicheren Umgebung genießen konnten.
Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: der neue Elternratgeber „Digitale Spiele: Games? Na sicher!“, den die USK gemeinsam mit der Stiftung Digitale Spielekultur veröffentlicht hat. Die Broschüre unterstützt Eltern und Erziehungsberechtigte mit praktischen Tipps – von der Auswahl altersgerechter Spiele bis hin zu Funktionen wie Chats oder In-Game-Käufen. Mehr ist in unserer aktuellen Pressemitteilung zu finden. Besucher*innen konnten sich ihr Exemplar direkt am Stand abholen. Alle die das nicht geschafft haben, können hier die Broschüre als PDF downloaden oder sich eine Ausgabe nach Hause bestellen.
Zusätzlich bot die USK mit ihrem Stand in der „family & friends area“ wieder vielfältige Informationen und Aktivitäten rund um das Thema Jugendmedienschutz an. Das bekannte „USK-Quiz“ war wieder ein großes Highlight für zahlreiche Gaming-Begeisterte, die ihr Wissen über digitale Spiele und Jugendschutz auf die Probe stellen wollten. Zu gewinnen gab es unser diesjähriges USK-Shirt. Neu war in diesem Jahr die „USK-Elternsprechstunde“. Dort konnten Eltern und Erziehungsberechtigte direkt ihre Fragen stellen, zum Beispiel zu Alterskennzeichen, In-Game-Käufen oder zu Tipps für den sicheren Spielealltag zu Hause. Unsere Medienpädagogin Melanie Endler nahm sich dafür immer wieder Zeit, beantwortete individuelle Fragen und gab praxisnahe Orientierung, wie Eltern ihre Kinder beim Spielen begleiten und unterstützen können.
Natürlich war der Stand der USK auch wieder ein beliebter Treffpunkt. Vertreter*innen aus Politik und Medien, darunter die Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Josefine Paul, der Staatssekretär für Wirtschaft in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Michael Biel, und die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien, nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Auch auf der USK-Bühne gab es eine Vielzahl an Interviews – darunter Gespräche mit Organisationen wie dem Spieleratgeber NRW, fragFINN e.V. sowie der FSK.
Besonders spannend war außerdem das von der USK organisierte Panel auf dem gamescom congress: „Altersverifikation – Allheilmittel oder reines Placebo? Wie kann ein nachhaltiger Jugendschutz bei Games und im Online-Bereich funktionieren?“. Unter der Moderation von Elisabeth Secker, Geschäftsführerin der USK, diskutierten Heike Raab (Staatssekretärin in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz), Michael Terhörst (Leiter Stelle zur Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten „KidD“), Kerstin Neubert (Nintendo of Europe) und Svea Windwehr (Asst. Director of EU Policy Electronic Frontier Foundation) über die Frage, wie sichere Spielumgebungen für Kinder und Jugendliche gestaltet werden können.





