- Familienfreundliche gamescom 2024: USK hat alle Spiele und Trailer im Ausstellungsbereich geprüft und gekennzeichnet
- Jugendschutz-Panel auf dem gamescom congress: USK diskutiert neue Jugendschutzregeln zu Lootboxen, Chatfunktionen & Co.
- USK kennenlernen: Die USK ist in Halle 10.2 mit einem eigenen Stand vertreten und gibt Einblicke in ihre Arbeit
Vom 21. bis 25. August findet in Köln das weltgrößte Games-Event statt. Als offizielle Jugendschutzpartnerin sorgt die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) dafür, dass die gamescom besonders familienfreundlich ist: Alle Spiele und Trailer, die frei zugänglich sind, wurden im Vorfeld von der USK geprüft und entsprechend gekennzeichnet. Bei Inhalten, die im Rahmen der USK-Prüfung mit „ab 16“ oder „ab 18“ freigegeben wurden, wird der Zugang mit Hilfe von Altersbändern kontrolliert.
Die gamescom ist jedes Jahr ein Highlight für Spieler*innen, Branche und alle Gaming-Begeisterten. Als Jugendschutzpartnerin der gamescom beginnen für uns die Vorbereitungen bereits Monate im Voraus. Dazu gehört die Prüfung aller auf der gamescom gezeigten Inhalte, damit der Jugendschutz auf dem weltweit größten Games-Event gewährleistet ist und Eltern gemeinsam mit ihren Kindern das einzigartige Festival-Feeling unbeschwert genießen können. Auch in diesem Jahr sind wir mit einem vielfältigen Programm vor Ort: Auf unserem Stand in der family & friends area finden Gamer*innen, Eltern und Interessierte Informationen rund um Altersfreigaben und Jugendschutz, Diskussionen mit spannenden Gästen auf der USK-Bühne und das USK-Quiz. Auf dem gamescom congress diskutieren wir mit dem Fachpublikum, wie das angepasste Jugendschutzgesetz in der Praxis ankommt.
Das USK-Panel auf dem gamescom congress
Am Donnerstag, den 22. August, findet auf dem gamescom congress eine Podiumsdiskussion zum Thema „Loot statt Blut: Was kann das Jugendschutzgesetz in der Praxis?“ statt. Diskutiert werden die neuen Jugendschutzregeln für Lootboxen, Chatfunktionen & Co, die sich aus dem novellierten Jugendschutzgesetz vom Mai 2021 ergeben. Dabei werden auch Einblicke hinter die Kulissen der USK-Verfahren gegeben. Es diskutieren Lidia Grashof, Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden (OLJB) bei der USK, Michael Terhörst, Leiter der Stelle zur Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten „KidD“ bei der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ), Daniel Heinz, Fachbereichsleiter Digitale Spiele beim Spieleratgeber NRW und Elisabeth Secker, Geschäftsführerin der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK).
USK-Stand im Bereich „family & friends“
Darüber hinaus ist die USK mit einem eigenen Stand in der „family & friends area“ (Halle 10.2, Stand C-009) vertreten. Hier können sich Eltern und Interessierte zum Thema Jugendschutz bei digitalen Spielen informieren. Ein täglicher USK-Talk mit unterschiedlichen Themen zur Arbeit der USK steht ebenso auf dem Programm wie ein Quiz mit Fragen zu den Themen Games und Jugendschutz.
Weitere Informationen zum Jugendschutz auf der gamescom gibt es hier.
Informationen zum gamescom congress gibt es hier.
Über die USK
Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ist eine freiwillige Einrichtung der Games-Branche. Sie ist zuständig für die Prüfung zur Alterseinstufung von digitalen Spielen in Deutschland. Die USK ist sowohl unter dem Jugendschutzgesetz des Bundes als auch unter dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder als zuständige Selbstkontrolle anerkannt. Im klassischen USK-Prüfverfahren nach dem Jugendschutzgesetz erteilen staatliche Vertreter*innen auf Empfehlung von unabhängigen Jugendschutzsachverständigen die Alterskennzeichen. Darüber hinaus vergibt die USK-Alterskennzeichen innerhalb des internationalen IARC-Systems für Online-Spiele und Apps. Zahlreiche Unternehmen haben sich der USK als Mitglieder angeschlossen, um beim Thema Jugendschutz dauerhaft und besonders eng zu kooperieren. Auch im Bereich der Medienbildung engagiert sich die USK mit verschiedenen Initiativen wie dem Elternratgeber und als Projektpartnerin von Elternguide.online. Die USK wird von einem Beirat beraten, der unter anderem die USK-Grundsätze und die Leitkriterien für die Prüfungen festlegt.





